Der 1860 Fan Club Laufen wurde anfangs des Jahres 1978 aus der Taufe gehoben. Als sich die Gründungsmitglieder, Johann Prechtl, Rudi Ehinger, Peter Lederer; Ludwig Streitwieser; Martin Niederstraßer und Heinrich Wallner immer öfter bei den Löwenspielen in München trafen überlegte man ob es nicht sinnvoll wäre die Löwenfans in Laufen zu organisieren. Im Sommer 1978 wurde dann bei einem der ersten gemeinsamen Stammtische im Lokal „Zur Kegelbahn“ in Laufen der Beschluss gefasst einen Löwen Fan Club zu gründen. Als erster Präsident fungierte dann Johann Prechtl (Heislmiener Hansei). Schnell wurde die Fangemeinde größer und es kamen auch Löwenfans aus den Umliegenden Städten und Gemeinden hinzu. Die Löwen spielten zu dieser Zeit wieder einmal in der 2. Liga Süd, waren aber auf den besten Weg wieder Aufzusteigen was am Ende der Saison 1978 / 79 auch gelang. Durch diese Erfolge der Löwen stiegen die Mitgliederzahlen auch sehr schnell an. Im Oktober 1978 bekam der Löwen Fan Club Laufen dann auch Post aus München.  In der Paketrolle befand sich die offizielle Urkunde der ARGE. Ab 05. Oktober 1978 wurde der 1860 Fan Club Laufen als 148 Fan Club der Münchner Löwen geführt. Durch die guten Leistungen der Löwen und der hervorragenden  Stimmung bei den Spielen wurde die „Fangemeinschaft“ aus Laufen immer größer.

1981 zählte der Fan Club schon 57 Mitglieder.  Es wurde an der Zeit das sich jemand um die Finanziellen Dinge im Fan Club kümmerte. Als erster Kassier wurde dann Korbinian Zeif (genannt Koks) gewählt, der sich bis 1989 um die Finanzlage beim Fan Club kümmerte. In den 80iger Jahren begann dann die schlimmste zeit für den Fan Club. Zuerst wurde das Vereinslokal „Zur Kegelbahn“ geschlossen und dann kam auch noch der Lizenzentzug und damit der Zwangsabstieg in die Bayernliga.

Aber es wurde bald ein neues Lokal gefunden. Beim Wirt in Oberheining hatte der Fan Club schnell einen Ersatz gefunden. Aber die Löwenfans aus Laufen ließen sich auch in der Bayernliga nicht unterkriegen. Nach dem Motto: „Jetzt erst recht TSV 1860, hat es kaum ein Stadion in dieser Liga gegeben, wo der Löwen Fan Club nicht vertreten gewesen ist. In dieser Zeit gab es auch einen Führungswechsel beim Fan Club Laufen. Martin Niederstraßer übernahm das Amt des 1. Vorstandes und ist es bis zum heutigen Tag. Mit dem Wiederaufstieg in den Bezahlten Fußball begann auch die „Blütezeit“ beim Löwen Fan Club Laufen.

1990 übernahm Norbert Eberherr das Amt des Kassiers von Korbinian Zeif, und damit auch das Managen von den Busfahrten und sonstigen Aktivitäten.

Zu den Aktivitäten außerhalb der Löwenspiele zählten vor allen Fußballturniere bei den Umliegenden Stammtischen und Vereinen. Der Fan Club konnte auch einige dieser Turniere gewinnen und die große Pokalsammlung in der Heiweber Hütte kann sich schon sehen lassen. Unvergessen bleibt der erste Platz bei einem Turnier beim Fan Club Waging, wo unser Spielführer den Siegerpokal vom damaligen Löwengeschäftsführer Ernst Potzler überreicht bekam. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am ARGE – Turnier in München wo ein überragender 5. Platz gefeiert wurde.

Des Weiteren wurden auch in loser Folge Fan Club Ausflüge zu den verschiedensten Zielen durchgeführt, wo einige in die „Fan Club Geschichte“ eingingen. So waren Törgelen in Südtirol, Rottenburg ob der Tauber, Ski-Wochenende in Maria Alm und  Kart – Fahren in Rottal Münster einige Highlights in der Fan Club Geschichte.

Aber die hauptsächliche Aktivität bestand darin Busse zu den Heimspielen der Löwen und Zugfahrten zu den Auswärtsspielen zu organisieren.

Nach dem Wiederaufstieg in die 2. Liga und dem Durchmarsch in die 1. Bundesliga wurde wider ein neues Kapitel in der Fan Club – Ära eingeläutet.

Die Mitgliederzahlen beim Fan Club Laufen schnellten in die Höhe. Waren es 1989 noch 64 Mitglieder, so wurde 1994 schon das 100. Mitglied begrüßt. 4 Jahre später also 1998 wurden schon 188 Mitglieder gezählt.

Nach nur vier Jahre als Manager legte Norbert Eberherr sein Amt nieder. Der berufliche Stress und dann noch das ganze organisatorische im Fan Club und beim Sportverein Laufen waren ihm zu viel und darum wollte er etwas kürzer treten. Er blieb dem Fan Club aber immer Verbunden.

Ab 1994 übernahm dann die Organisation und das Managen von Bus-, und Zugfahrten Peter Lederer. Seit 1994 organisierte er zu allen Heimspielen der Münchner Löwen einen Fanbus. Dies waren etwa 280 Busfahrten. Zu den Höhepunkten der Busfahrten zählten zweifelsfrei die Auswärts – Busfahrten zu den UEFA – Cup Spielen nach Wien und Parma.  Ab dem Jahr 2001 wurde es dann mit der Beteiligung an den Busfahrten etwas weniger, aber mit diesem Problem hatte auch ein Nachbar Fan Club zu kämpfen. Von diesem Zeitpunkt an nahmen dann unsere Freunde vom 1860 Fan Club die „Treuen Löwen Surberg“ regelmäßig an unseren Busfahrten teil. Mit dem Umzug in die „Allianz Arena“ und den ansteigenden Zahlen an Mitfahrern wurde es dann teilweise chaotisch. Da wurden schon manchmal zwei oder sogar drei Busse benötigt. Aber durch die freundliche Unterstützung unseres Busunternehmens, der RVO, wurde dies schnell wieder in geordnete Bahnen gelenkt.

Seit 1995 werden ebenfalls zu jeder Saison die Jahreskarten in einer Sammelbestellung geordert. Dieser Service hat ebenfalls eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen. So konnten zu jeder Saison im Durchschnitt etwa 30 Jahreskarten für die Mitglieder im Fan Club Laufen gekauft werden.

Die Mitgliederzahl beim Fan Club „Löwenpower“ Laufen pendelte sich in den letzen Jahren bei etwa 220 Mitgliedern ein. Es entwickelte sich eine Altersstruktur von 5 bis 80 Jahren, wobei der Fan Club etwa 45 weiblich und etwa 165 männliche Mitglieder hat. Des Weiteren sind etwa 35 Personen Mitglied beim TSV München von 1860, zwei davon sind Mitglied auf „Lebenszeit“.

Seit einigen Jahren beschränkt sich das „Gesellschaftliche Vereinsleben“ nur noch auf die Bus- und Zugfahrten zu den Spielen der Münchner Löwen.  Es werden nur noch selten Veranstaltungen außerhalb der Löwenspiele durchgeführt. Es sei den es steht ein Fan Club Jubiläum an. So wurden der 15., 20. Und der Jahrestag mit großen Fußballturnieren gefeiert. Das 25jährige Gründungsfest wurde dann mit einem Spiel gegen die Traditionsmannschaft des TSV 1860 München und einem großen Festabend ausgiebig gefeiert. Dort wurde dann der Mitbegründer und erste „Präsident“ des Fan Clubs Johann Prechtl zum Ehrenmitglied ernannt. Das 30jährige Gründungsmitglied wurde mit einem Fanclubturnier begangen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde Organisator und Manager Peter Lederer zum Ehrenmitglied ernannt. Seit dieser Zeit entwickelte sich das in Laufen befindliche Gasthaus Greimel auch zum neuen und stetigen Vereinslokal, wo zahlreiche Veranstaltungen wie beispielsweise Weihnachtsfeiern stattfinden.

Auch innerhalb der ARGE (Arbeitsgemeinschaft aller Fanclubs des TSV München von 1860 e.V.) engagiert sich der Fanclub. Mit Christian Schmidbauer ist ein Fanclubmitglied seit Oktober 2006 ARGE Regionsvorstand für Oberbayern-Südost, Oberösterreich, Salzburg und Tirol. Neben Christian Schmidbauer ist Peter Lederer Delegierter für die Delegiertenversammlung des TSV 1860 München. Dieses Ehrenamt bekleiden Schmidbauer und Lederer seit 2009. In dieser Zeit fand auch eine Regionsversammlung der ARGE Region 6 in Laufen mit dem damaligen Geschäftsführer Robert Schäfer statt.

Über die Zukunft im Fan Club „Löwenpower“ Laufen noch einige Anmerkungen. Der Fan Club hat alle Höhen und Tiefen mitgemacht und wurde auch nie von irgendjemand ins Wanken gebracht. Sei es Querelen oder andere Missstände beim TSV 1860 oder Sticheleien von anderen Vereinen (roter Gesinnung). Durch die solide und ausgeglichene Vereinsführung wird der Fan Club „Löwenpower“ Laufen weiter seinen Teil dazu beitragen, dass die Löwenfans an der Salzach nicht weniger werden.

Darum:

Einmal ein Löwe, immer ein Löwe.